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Universitätsbibliothek » Projekt: Digitalisierung der Inkunabeln

Digitalisierung der Inkunabeln

Förderer: gefördert aus Mitteln der DFG
Förderzeitraum: 2011 - 2017

Projektbeschreibung

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main verwahrt gut 2.750 Inkunabeln, davon über 2.150 individuelle Ausgaben und knapp 600 Mehrfachexemplare. Die Stadtbibliothek hatte schon mit den Beständen ihrer Vorgängerinstitutionen, der Ratsbücherei und der 1529 aus dem Franziskanerkloster hervorgegangenen städtischen Barfüßerbibliothek Inkunabeln übernommen.

Dieser Grundstock vermehrte sich während des 16. und 17. Jahrhunderts durch Vermächtnisse (Johann Hartmann Beyer, 1624) und Ankäufe (Bibliothek des Patriziers Johann Maximilian zum Jungen, 1689/1690). Weitere Einzelerwerbungen, unter ihnen Frühdrucke aus dem Besitz von Zacharias Konrad von Uffenbach und Johann Christian Senckenberg, fallen in das 18. Jahrhundert.

Den stärksten Zugang von Inkunabeln verdankt die Bibliothek der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der heutige Bestand stammt zu knapp zwei Dritteln aus den kirchlichen Sammlungen im Stadtgebiet (Bartholomaeusstift, Leonhardstift, Karmeliterkloster, Dominikanerkloster).

Unter den Zugängen der Zeit um 1900 sind etwa 100 Inkunabeln hervorzuheben, die Teil der Flugschriftensammlung Gustav Freytag sind. Auch 65 hebräische Drucke (aus den Privatbibliotheken von Abraham Berliner, Wilhelm Carl von Rothschild und Abraham Merzbacher) sind Erwerbungen dieser Zeit. 1927 erhielt die Bibliothek mit dem Vermächtnis des Freiherrn Adolph von Holzhausen nochmals etwa 30 Inkunabeln.

Mit den Inkunabeln wird auch eine Reihe von wertvollen Postinkunabeln aufbewahrt. Besondere Hervorhebung verdienen die ersten in Frankfurt gedruckten Bücher von Thomas und Beatus Murner (Ausst. 247-252), die Reformation der Stadt Frankfurt von 1509 (Ausst. 144a und 144b) sowie Drucke mit Holzschnitten von Albrecht Dürer (Ausst. 202 und 203). Außerdem finden sich in der Sammlung einige besonders herausragende jüngere Drucke, von denen die illuminierte, 1630 gedruckte Merian-Bibel (Ausst. 303) ausdrücklich erwähnt sei.

Zur Inkunabelsammlung gehören ferner drei unvollständig erhaltene Blockbücher (Ausst. 86, Ausst. 87, Inc.fragm. Bas. IV Nr. 3) und einige wenige Schrotblätter (Ausst. 110/113, Ms.lat.oct. 280) und Teigdrucke (Ausst. 117/118).

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/inc

Kontakt
Dr. Bernhard Tönnies
Leiter der Handschriften- und Inkunabelabteilung
Fachreferate Geschichte, Klassische Philologie, Archäologie, Philosophie
Tel. +49 69 798-39236
E-Mail: ls-handschriften@ub.uni-frankfurt.de




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zuletzt geändert am 27. März 2018

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