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Universitätsbibliothek » Jüdische Studien » Umschrift des Hebräischen

Umschrift des hebräischen Alphabets (Version April 1982)

» Wiedergabe der jiddischen Sprache in lateinischer Schrift

Gemäß der DIN-Norm 31636 von April 1982 wird jeder hebräische Buchstabe durch einen lateinischen Buchstaben oder durch einen lateinischen Buchstaben in Kombination mit einem Zusatzzeichen dargestellt.

Bsp: wird als wiedergegeben, nicht aber als »sch« oder »sh«.

Wer im Katalog nach einem hebräischen Titel recherchieren möchte, kann nicht direkt nach der Aussprache vorgehen, sondern muss bei der Suche die folgende Tabelle zugrunde legen.

Dabei ist zu beachten, dass in Bibliothekskatalogen nicht mit den Zusatzzeichen gesucht werden kann, diese können weder eingegeben werden, noch werden sie bei der Ergebnisanzeige angezeigt. (Aus diesem Grund sind die Zusatzzeichen in der untenstehenden Tabelle gänzlich weggelassen.)

Hinweis: Die Suche von Personennamen in hebräischen Buchstaben bietet in manchen Fällen eine leichtere Möglichkeit, einen schwierigen Titel zu finden.

Hebräische Umschrift (in Bibliothekskatalogen des deutschen Sprachbereichs)

ignorieren oder Vokalanstoß l
v/b m
g n
d s
h/im Auslaut nicht zu berücksichtigen ignorieren oder Vokalanstoß
w (o/u, wenn Vokal) p/f
z s
h q
t r
y (i/e, wenn Vokal) s
k t

Hebräisches Vokalsystem

Vokalzeichen | Wiedergabe:

Die Umschrift beruht auf der Wiedergabe der grammatischen Struktur und der Lautung des Hebräischen, deshalb sind die grammatischen Regeln des Hebräischen zu beachten.

Einige Tipps zur Schreibweise:

Diphthonge/Doppellaute
"ai" wird <ay> wiedergegeben

Beispiel: = Yerusalayim

"ey" wird <e> wiedergegeben.

Beispiele:
= bet sefer
= kitve qodes

Verdoppelter Buchstabe durch Dagesch chasak

Ein hebräischer Buchstabe, der ein Dagesch chasak enthält, wird in der Umschrift verdoppelt (nicht aber ein Buchstabe, der ein Dagesch kal enthält, das lediglich die Aussprache verändert).
Beispiele:
= sippur
= qibbus
= hayyim

Aber nicht:
= mispaha (Bsp. für Dagesch kal)

Buchstaben zur Bezeichnung von Vokalen

Buchstaben, die als Lesehilfe für Vokale dienen (Immot ha-keri’a/Matres lectiones), das sind die Buchstaben (seltener ), sofern sie Vokale bezeichnen, werden in dieser Funktion immer nur als Vokal wiedergegeben (Dies betrifft besonders auch alle Endungs- im Wortauslaut !)

Beispiele:
= avoda
= more
= ketiva

Schwa na’/bewegtes (=hörbares Schwa)

Das bewegte Schwa kann alternativ (je nachdem, ob es hörbar ist oder nicht) als <e> wiedergegeben werden oder unberücksichtigt bleiben.
Im Katalog der UB Frankfurt wird das bewegte Schwa generell als e mitgeschrieben. Bei einer erfolglosen Suche lohnt es sich aber dennoch bisweilen, die jeweils andere Variante noch einmal zu testen.

Beispiele:
= orek => = (UB Frankfurt) oder orkim
= ketiv (UB Frankfurt) oder ktiv


Be-haslaha ...

 

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zuletzt geändert am 8. Dezember 2015

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Tel: 069/ 798-39665
r.heuberger@ub.uni-frankfurt.de

Maike Strobel
Tel.: 069/ 798-39120
m.strobel@ub.uni-frankfurt.de
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Ute Simeon
Digitale Sammlungen Judaica
Tel: 069/ 798-39369
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Tel.: 069/ 798-39398
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