WHO CARES?
Eine Ausstellung über und mit Fürsorge: Universitäre Sammlungen im Dialog mit CareÜber die Ausstellung
Wer kümmert sich um dich – und um wen oder was kümmerst du dich? Welche Geschichten erzählen Objekte aus universitären Sammlungen über Care und Fürsorge? Wie lassen sich daraus aktuelle Perspektiven ableiten?
Diese Fragen stehen im Zentrum der Ausstellung WHO CARES? Die Ausstellung lädt ein, Care – also Fürsorge, häufig unsichtbare Sorgearbeit und Verantwortung füreinander sowie für menschliche und nichtmenschliche Entitäten – neu zu betrachten: im Alltag, in der Wissenschaft und in gesellschaftlichen Strukturen, die oft als selbstverständlich erscheinen.
WHO CARES? richtet den Blick auf vielfältige Formen des Sich-Kümmerns. Care meint dabei nicht nur persönliche oder zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch institutionelle Abläufe, Wissensordnungen und materielle Praktiken. Wo begegnet uns Care? Wo beginnt und endet sie? Wo fehlt Fürsorge? Wie verändert sich unser Blick auf Objekte, wenn Care als Erkenntniswerkzeug im Zentrum steht?
Die präsentierten Objekte sind aus unterschiedlichen universitären Sammlungen der Goethe-Universität Frankfurt. Ergänzt werden sie durch künstlerische Arbeiten von Studierenden, die auf die historischen, wissenschaftlichen und alltäglichen Objekte reagieren. In den Kapiteln Zeit, Tod, Wissensregime, Gender und Inklusion entstehen Dialoge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen Forschung, Sammlung und künstlerischer Praxis.
Förderer und Kooperationspartner: WHO CARES? ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsbereichs Visuelle Kultur am Institut für Kunstpädagogik und des Schopenhauer-Studios in Zusammenarbeit mit Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Lehr- und Forschungsseminar TAKE CARE, das über drei Semester hinweg stattfand. Das Projekt wurde von der Goethe-Universität gefördert und verbindet Forschung, Lehre sowie künstlerische Praxis miteinander.
Vernissage
Am im Foyer der Zentralbibliothek in Bockenheim. Der Eintritt ist frei. Es wird fotografiert.
Ausstellungszeitraum
Vom 8. Mai bis 2. August 2026
Die genauen Öffnungszeiten sowie Termine für Erkundungsführungen und das Rahmenprogramm werden in Kürze bekanntgegeben.
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zuletzt geändert am 16. März 2026