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Fachinformationsdienst Jüdische Studien

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förderumfang: Personal- und Sachmittel
Projektlaufzeit: 2016 - 2018

Projektbeschreibung

Das Suchportal des Fachinformationsdienstes Jüdische Studien bietet den zentralen Zugang zu Fachinformationen des gesamten Fächerspektrums der Jüdischen Studien und Israel Studien. Unabhängig von der Publikationsform werden gedruckte und elektronische Ressourcen der Universitätsbibliothek JCS der Goethe-Universität Frankfurt angezeigt, in Kürze kommen Informationen aus dem FID Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien der ULB Sachsen-Anhalt hinzu.

Die DFG fördert den Fachinformationsdienst (FID) Jüdische Studien, ein Kooperationsprojekt mit Prof. Kai Eckert von der Hochschule der Medien in Stuttgart. Der FID Jüdische Studien löst die bisherigen Sondersammelgebiete Wissenschaft vom Judentum und Israel ab, die an der Frankfurter Universitätsbibliothek den größten Bestand wissenschaftlicher Literatur zu den Themen Judentum und Israel in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen haben.

Der FID Jüdische Studien schafft ein leistungsstarkes System der Informationsvermittlung, das auf den folgenden Kernelementen beruht:

  • Die Entwicklung eines automatisierten Retrokonversionsverfahren, das die transliterierten Titel des 20. Jahrhundert im Katalog in der hebräischen Originalschrift anzeigt und damit die Suche erleichtert.
  • Die Kontextualisierung der umfangreichen Digitalen Sammlungen Judaica in Zusammenarbeit mit Prof. Eckert. Die Metadaten werden mit umfangreichen Informationen aus fachspezifischen Nachschlagewerken angereichert, sodass unterschiedliche Ressourcen im Linked Open Data miteinander verbunden werden.
  • Die Einrichtung einer übergreifenden Portalrecherche mit dem Fachinformationsdienst Nahoststudien der ULB Halle, die erstmals hebräische und arabische Literaturbestände zum Spezialthema Israel / Palästina unter einer Weboberfläche zusammenführt.
  • Die Einbindung der bibliographischen Datenbank zur Literatur der Jüdischen Aufklärung, Library of the Haskala in das FID Portal und der weitere Ausbau zur wissenschaftlichen Plattform für Haskala-Forschung.
  • Ein bedarfsorientierter Bestandsaufbau in enger Absprache mit den Fachwissenschaftlern insbesondere von Ressourcen in Hebräisch sowie die Lizensierung fachspezifischer Datenbanken.

Im Suchportal kann in den Originalsprachen- und Schriftsystemen der Jüdischen Studien recherchiert werden. Die Ausleihe aus der Trefferliste sind per Bestellung an die jeweilige Bibliothek zu richten.




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zuletzt geändert am 6. Juni 2017

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