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Datenschutz

Individualisierte Internetangebote sowie Bestell- und Ausleihverfahren von Büchern und sonstigen Materialien der Universitätsbibliothek sind automatisiert. Dafür müssen Ihre personenbezogenen Daten der Nutzerinnen und Nutzer verarbeitet werden.

1. Welche Daten der Nutzerinnen und Nutzer werden gespeichert?

  • Personenbezogene Daten:
    Ausweisnummer, Name und Vorname, Geburtsdatum, Kennzahl für Beruf, Anschrift (Ort, Straße und Hausnummer, ggf. getrennt für Hauptwohnsitz und Postanschrift), sowie das Passwort (verschlüsselt) für Online-Bestellungen und Abfragen des Ausleihkontos.
    Die Angabe der E-Mail Adresse ist freiwillig (z.B. für die Erinnerung vor Ablauf der Leihfrist sowie kostenfreie Benachrichtigungen über die Verfügbarkeit von vorbestellten Medien).
    Bei Teilnahme an myUB wird die Facheinstellung gespeichert. Die Teilnahme an myUB ist freiwillig.
  • Ausleihe- und Gebührendaten:
    Die Daten werden auf Grundlage der Benutzungsordnung für das Bibliothekssystem der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Bibliotheksbenutzungsordnung) vom 23. September 2005 in der jeweils geltenden Fassung und der Kostenordnung für die Benutzung des Bibliothekssystems [Gebühren, Auslagen und Leistungsentgelte] vom 23. September 2005 (Bibliothekskostenordnung) erhoben und verarbeitet.

2. Wann werden die Daten gelöscht?

Gelöscht werden

  • die personenbezogenen Daten bei der Abmeldung
  • die Ausleihedaten bei der Rückgabe entliehener Medien
  • die Gebührendaten mit der Begleichung der Gebühr.

Daten von Nutzerinnen und Nutzern, die fünf Jahre lang keine Ausleihen mehr hatten, werden automatisch gelöscht.

3. Werden Ihre Daten an Dritte übermittelt?

Personenbezogene Daten, Ausleih- und Gebührendaten werden ausschließlich für Bibliothekszwecke verwendet. Im Falle einer Störung der Zahlfunktion (s. Punkt 5) können persönliche Daten an den Kassenbetreiber übermittelt werden.

4. Ihre Einwilligung

Sie können die Auskunft zu den o.g. personenbezogenen Daten verweigern. In diesem Fall kann Ihnen kein Bibliotheksausweis ausgestellt werden.

5. Zahlfunktion

Der Bibliotheksausweis besitzt eine elektronische Geldbörse für bargeldloses Bezahlen von Kleinbeträgen im Bereich der Universität, in einigen Bibliotheken und dem Studentenwerk der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Abwicklung der Zahlungen erfolgt durch das Studentenwerk. Bei bargeldloser Aufwertung werden der Aufwertungsbetrag und die Bankkontodaten des Aufwertenden verarbeitet und der verrechnenden Bank übermittelt.
Die Bezahlung erfolgt pseudonym, d.h. der Kassenbetreiber bucht die Geldbeträge auf der Karte und auf einem Schattenkonto in seinem Computer-System, verwendet dazu aber nur die Seriennummer der Karte. Daten zum Kauf oder Verzehr werden nicht erfasst. Der Betreiber kennt weder den Namen noch die Bibliothekskontonummer des Besitzers. Diese Daten werden nur übermittelt, wenn dies zur Behebung von Störungen erforderlich ist.
Die Nutzung der Zahlfunktion ist freiwillig.



Auszug aus dem Hessischen Datenschutzgesetzes (HDSG):

§ 8 Rechte der Betroffenen

(1) Jeder hat nach Maßgabe dieses Gesetzes ein Recht auf

  1. Auskunft und Benachrichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten ( 18),
  2. Überprüfung der rechtmäßigen Verarbeitung seiner Daten auf Grund von ihm vorgebrachter besonderer persönlicher Gründe ( 7 Abs. 5),
  3. Einsicht in das Verfahrensverzeichnis ( 6 Abs. 2),
  4. Berichtigung, Sperrung oder Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten ( 19),
  5. Schadensersatz ( 20),
  6. Anrufung des Datenschutzbeauftragten ( 28 und 37 Abs. 2).
(2) Wenn eine in § 3 Abs. 1 genannte Stelle für die Gewährung einer Leistung, das Erkennen einer Person oder für einen anderen Zweck einen Datenträger herausgibt, auf dem personenbezogene Daten des Inhabers automatisiert, etwa in Form einer Chipkarte, verarbeitet werden, dann hat sie sicherzustellen, daß er dies erkennen und seine ihm nach Abs. 1 Nr. 1 bis 5 zustehenden Rechte ohne unvertretbaren Aufwand geltend machen kann. Der Inhaber ist bei Ausgabe des Datenträgers über die ihm nach Abs. 1 zustehenden Rechte sowie über die von ihm bei Verlust des Datenträgers zu treffenden Maßnahmen und über die Folgen aufzuklären.

§ 12 Abs. 4 Erheben von Daten

Werden Daten beim Betroffenen mit seiner Kenntnis erhoben, dann ist er von der datenverarbeitenden Stelle in geeigneter Weise über deren Anschrift, den Zweck der Datenerhebung sowie über seine Rechte nach § 8 aufzuklären. Die Aufklärungspflicht umfaßt bei beabsichtigten Übermittlungen auch den Empfänger der Daten. Werden Daten bei dem Betroffenen auf Grund einer durch Rechtsvorschrift festgelegten Auskunftspflicht erhoben, dann ist er auf die Rechtsgrundlage hinzuweisen. Im übrigen ist er darauf hinzuweisen, daß er die Auskunft verweigern kann. Sind die Angaben für die Gewährung einer Leistung erforderlich, ist er über die möglichen Folgen einer Nichtbeantwortung aufzuklären.

Auszug aus:
Hessisches Datenschutzgesetz (HDSG) vom 11. Nov. 1986
GVBl I S. 309 in der Fassung vom 7. Jan. 1999 GVBl I S. 98
http://www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/30_allgemeines/300-28-hdsg/hdsg.htm

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zuletzt geändert am 27. März 2015

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