Na 3 - Nachlass Herbert Marcuse
| Beschreibung: | Der deutsch-amerikanische Soziologe Herbert Marcuse (1898-1979) war Philosoph und Gesellschaftstheoretiker der "Frankfurter Schule". In seinem Werk Der eindimensionale Mensch zeichnete er das düsteres Bild einer totalitären Gesellschaft. Sein Essay Repressive Toleranz und andere Untersuchungen über Gesellschafts- und Herrschaftsstrukturen fanden ein großes Echo in der Studentenbewegung Ende der 1960er Jahre. Nach Marcuse ist gesellschaftliche Revolution mit Veränderungen im Bewusstsein und in der sinnlichen Wahrnehmung verbunden. Diesbezüglich setzte er auf die verändernde Kraft, wie beispielsweise in der Kunst oder in der Frauenbewegung. Der Nachlass wurde 1984 von den Erben an die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt übergeben. |
| Signatur: | Na 3 |
| Laufzeit: | ca. 1920-1978 |
| Inhalt: | Korrespondenzen, Werkmanuskripte, Materialien aus seiner Lehrtätigkeit an amerikanischen und europäischen Universitäten, "Heideggeriana" (Nachschriften von Vorlesungen und Vorträgen Martin Heideggers aus den Jahren 1921 - 1930), Lebensdokumente (21 m) |
| Erschließung: | Der Bestand ist erschlossen. Die Gliederung des Findbuchs:
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| Weitere Informationen: |
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zuletzt geändert am 2. April 2009 E-Mail: Archivzentrum


