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Handschriften und Inkunabeln

Ms. Barth. 115
Ms.Barth. 115

Handschriften, Inkunabeln

In der Handschriften- und Inkunabelabteilung der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main werden insgesamt 2.850 Handschriften, darunter etwa 600 abendländische mittelalterliche Handschriften aufbewahrt.

Die Aufstellung gliedert sich in zwölf Reihen. Die ersten sechs

Ms.germ. Katalog: Mittelalterliche Handschriften 4
Ms.lat. Katalog: Mittelalterliche Handschriften 3
Ms.var.  
Ms.hebr. Katalog: Hebräische Handschriften
Ms.or. Katalog: Orientalische Handschriften
Ms.Ff. Katalog: Nachlässe 1

umfassen den Handschriftenbestand der alten Frankfurter Stadtbibliothek, wobei einige wenige Stücke sogar aus den Gründungsbeständen der Rats- und Barfüßerbibliothek (1484; 1529) erhalten sind. Wichtige Zugänge erfolgten u.a. durch die Nachlässe des Frankfurter Theologen Hartmann Beyer und des Arztes Johann Hartmann Beyer (1640) sowie den Ankauf der Bibliothek des Patriziers Johann Maximilian Zum Jungen (1689/90).

Vier weitere Reihen betreffen die Handschriften der durch die Säkularisation aufgelösten Frankfurter Stifts- und Klosterbibliotheken Bartholomaeusstift, Leonhardstift, Karmeliterkloster, Dominikanerkloster:

Ms.Barth Katalog: Mittelalterliche Handschriften 2
Ms.Leonh. Katalog: Mittelalterliche Handschriften 1
Ms.Carm. Katalog: Mittelalterliche Handschriften 2
Ms.Praed. Katalog: Mittelalterliche Handschriften 1

Die Handschriften mit der Signatur Hs.Rothschild [Inventar: Rothschild-Handschriften] stammen aus der ehemaligen Frhrl. Carl von Rothschildschen Bibliothek.

Fragmente werden unter den Signaturen Fragm.germ., Fragm.lat. und Urk. [Katalog: Fragmente] aufbewahrt. Im 19. Jh und bis in die 30er Jahre des 20. Jh hinein waren noch zahlreiche Neuerwerbungen durch Legate, Schenkungen und Ankäufe zu verzeichnen.

Zu den Aufgaben der Handschriftenabteilung gehört auch die Verwaltung von 2700 Inkunabeln [Katalog: Inkunabeln]. Nicht aufbewahrt werden hier jedoch die Drucke ab 1501, abgesehen von einigen Ausnahmen innerhalb der geschlossen hier befindlichen Signaturgruppen »Ausst.«, »Dombibl.« und »Einband-Slg«.

Der Handschriftenabteilung angegliedert ist das Handschriftenzentrum.

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Nachlässe, Autographen

Die Handschriftenabteilung verwaltet ca. 320 Nachlässe von Gelehrten, Schriftstellern, Künstlern des 16. bis 20.Jahrhunderts: » Liste der Nachlässe in der Universitätsbibliothek Vor allem sind zu erwähnen:

  • der Bibliophile Zacharias Konrad von Uffenbach (1683 - 1734),
  • die Schriftsteller Wilhelm Heinse (1749 - 1803), Karoline von Günderrode (1780 - 1806), Ludwig Börne (1786 - 1837), Georg Friedrich Daumer (1800 - 1875), Karl Gutzkow (1811 - 1878), Wilhelm Jordan (1819 - 1904), Adolf Stoltze (1842-1933), Friedrich Stoltze (1816 - 1891) und Alfons Paquet (1881 - 1944),
  • die Historiker Johann Friedrich Boehmer (1795 - 1863), Georg Ludwig Kriegk (1805 - 1878) und Stephan Alexander Würdtwein (1719 - 1796),
  • der Kunstmaler Johann David Passavant (1787 - 1861),
  • der Naturforscher und Afrikareisende Eduard Rüppell (1794 - 1884),
  • der Arzt und Naturforscher Samuel Thomas von Soemmerring (1755 - 1830) sowie der Arzt und Autor des Struwwelpeter Heinrich Hoffmann (1809 - 1894).

» Inventare: Nachlässe    » Publikationen

Die Nachlässe der »Frankfurter Schule« - Max Horkheimer, Friedrich Pollock, Herbert Marcuse, Leo Löwenthal -, des Psychoanalytikers Alexander Mitscherlich, des Philosophen Bruno Liebrucks, der Schriftstellerin Editha Klipstein sowie das »Schopenhauer-Archiv« und das »Franz-Lennartz-Archiv« befinden sich im Archivzentrum.

In der Handschriftenabteilung befindet sich eine Autographensammlung mit etwa 20000 alphabetisch nach Schreibern geordneten Autographen. Diese stammen aus dem 18. - 20.Jh. mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Literatur und Kunst.

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Kataloge, Inventare

Handschriften und Inkunabeln werden nicht in den allgemeinen Katalogen der Bibliothek verzeichnet, sondern in gedruckten Sonderkatalogen beschrieben.

Die Katalogisierung der Handbeschriftenbestände der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main (früher: Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main) ist bereits in den 60er Jahren begonnen und mittlerweile zu einem großen Teil zum Abschluß gebracht worden. In den Jahren 1968 bis 1994 entstanden sechs gedruckte Kataloge zu allen abendländischen mittelalterlichen sowie einem Teil der neuzeitlichen Handschriften und der Fragmente. Außerdem gelang es, alle hebräischen Handschriften in drei Katalogen zu erschließen. Die wenigen slavischen und ägyptischen Handschriften wurden innerhalb größerer Katalogwerke verzeichnet.

Weitere Bestände sind bisher nur in Inventaren erfaßt, die im Handschriften-Lesesaal zur Verfügung stehen.

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Benutzungshinweise

Die Benutzung von Handschriften und Inkunabeln ist nur zu wissenschaftlichen Zwecken zulässig und findet ausschließlich im Handschriften-Lesesaal statt. Die Handschriftenabteilung führt ein »Benutzerbuch« (bitte Personal- und UB-Bibliotheksausweis bereithalten!) und läßt bei handschriftlichen Beständen den Zweck der Benutzung auf einem »Verpflichtungsschein« angeben.

Auswärtige Benutzer sollten sich vorher per Post, Fax (069/ 798-39 398) oder E-Mail ls-handschriften@ub.uni-frankfurt.de anmelden.

Bitte beachten Sie: Für die Zulassung zur Benutzung wertvollerer Werke ist die Vorlage eines Personalausweises erforderlich!

Der Handschriften-Lesesaal gehört zu den Speziallesesälen mit begrenzten Öffnungszeiten. Im Lesesaal befindet sich die Signaturgruppe »HB 22« mit Literatur zur Handschriften- und Inkunabelkunde sowie einer umfangreichen Sammlung gedruckter Kataloge.

Für Recherchen in CD-ROMs steht ein PC zur Verfügung. Untersuchungen von Wasserzeichen sowie die Benutzung einer Quarzlampe sind auf Anfrage möglich.

»Reproduktionen« können gegen Vorrechnung bestellt werden. Die Preise richten sich nach der Kostenordnung.

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Neuzugänge

Heinrich Seuse (1295 oder 1297 - 1366)
Horologium aeternae sapientiae. [Köln : Konrad Winters, um 1480]
Signatur: Inc.oct.521 » mehr Informationen

Samuel Thomas von Soemmerring (1755 - 1830)
Album mit Briefen, Urkunden und Bildern aus Anlass des 50-jährigen Doktorjubiläums, 1828
Signatur: Ms.Ff.S.Th.v.Soemmerring Kps.9

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zuletzt geändert am 27. April 2016

Ansprechpartner

Dr. Bernhard Tönnies
Leiter der Handschriftenabteilung
Tel: 069/ 798-39236
b.toennies@ub.uni-frankfurt.de

Raschida Mansour
Lesesaal, Benutzeranfragen
Tel: 069/ 798-39250
ls-handschriften@ub.uni-frankfurt.de

Lesesaal Handschriften
Montag - Freitag 10.00 - 16.30 Uhr

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