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Frankfurter Adressbücher

Adressbücher mit Nennung aller Bürger bzw. Einwohner der Stadt Frankfurt am Main gibt es seit 1834. Seit etwa 1860 bis 2005 erschien jährlich eine Ausgabe. Nur zwischen 1943 und 1949 gab es eine kriegsbedingte Pause.

Vorläufer der Adressbücher waren
  • 1734 - 1806: Frankfurter Rats- und Stadt-Kalender
  • 1807 - 1848: Staatskalender

In diesen Kalendern waren alle Personen mit öffentlichen Ämtern verzeichnet, aber bei weitem nicht alle Bürger!

Benutzungshinweis:
Diese Kalender stehen - soweit vorhanden, insbesondere im 18. Jahrhundert nur lückenhaft - im Frankfurt-Lesesaal (Dienstraum).

Abbildung Ratskalender
Um eine Vergößerung zu sehen, klicken Sie bitte auf das Bild.

Verschiedene Firmenverzeichnisse

gehören ebenfalls zu den Adressbuch-Vorläufern :

  • 1773 - 1783: Frankfurter Mercantil-Schema
  • 1784 - 1833: Handlungs-Address-Calender

Benutzungshinweis:
Diese Verzeichnisse stehen - soweit vorhanden, insbesondere im 18. Jahrhundert nur lückenhaft - im Frankfurt-Lesesaal (Dienstraum) zur Benutzung bereit.

Adressbücher

Anfangs (ab 1834) enthielten die Adressbücher nur einen alphabetischen Personenteil. Seit 1868/69 kommt ein Straßenteil hinzu: alphabetische Auflistung aller Straßen mit Angabe aller Hausnummern und den Bewohnern (Haushaltsvorständen) aller Häuser.
Somit bestehen seit 1868/69 die Adressbücher in der Hauptsache aus vier Teilen:

  1. Einwohnerteil, alphabetisch nach Namen
  2. Einwohnerteil, nach Straßen sortiert
  3. Firmenteil: teilw. sowohl alphabetisch nach Firmennamen als auch nach Branchen sortiert
  4. Behördenteil: Übersicht über Behörden, Institute, teilweise auch Verbände und Vereine
Abbildung Adressbuch

Benutzungshinweis:
Die Adressbücher 1834 - 1866 und 1951 - 2002/03 stehen im Original am Frankfurt-Lesesaal zur Benutzung bereit.
Die Adressbücher 1868/69 bis 2002/2003 stehen ebenda auf Mikrofiche zur Verfügung. [Die Originale des Zeitraums 1868 - 1950 sind wegen der schlechten Papierqualität für die Benutzung gesperrt.]

Von 1996/97 bis 2004/05 erschienen die Einwohnerdaten auch auf CD-ROM. Diese CD-Versionen liegen am »Frankfurt-Lesesaal« bereit. Sie können dort am Multimedia-PC genutzt werden.

Ab der Ausgabe 2005/06 enthält die Adressbuch-CD keine Daten zu Privatpersonen mehr. Es sind nur noch Firmen, Behörden, Verbände usw. zu ermitteln. Auch diese reduzierten CD-Ausgaben stehen am »Frankfurt-Lesesaal« zur Verfügung.

Auf der Website: http://www.frankfurt-adressbuch.de kann in ähnlicher Weise nach Frankfurter Firmen und Behörden recherchiert werden.

Adressauskünfte sind derzeit also außer über Telefonbücher (online oder gedruckt) nur noch über Anfragen ans Melderegister möglich: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2914&_myvars[_id_listenartikel]=58144

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zuletzt geändert am 18. Mai 2009   E-Mail: Auskunft

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