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Zotero

Zotero

Was bietet Zotero?

Die wesentlichen Vorteile von Zotero gegenüber vielen anderen Programmen zur Literaturverwaltung sind die kostenlose Nutzbarkeit (Freie Software), die leichte Bedienbarkeit und die Möglichkeit, Daten von mehreren Endgeräten über das Netz zu synchronisieren.

Die Benutzer müssen keine eigenständige Software installieren, denn Zotero lässt sich als Add-on in den Browser Firefox integrieren und ist somit weitestgehend plattformunabhängig. Alternativ existiert auch eine Standalone-Version, die unabhängig von Firefox verwendbar ist.

Die Bedienung des Programms ist einfach zu erlernen, und dies, obwohl der Funktionsumfang recht groß ist. Besonders einfach gelingt mit Zotero das Importieren von Daten aus dafür geeigneten Webseiten: Spezielle Symbole signalisieren im Browser, wenn eine Webseite für Zotero geeignete bibliografische Daten enthält. Das funktioniert beispielsweise in unserem Online-Katalog, in vielen Datenbanken und bei Google Scholar. Elektronische Publikationen können auch als PDF-Dateien per Drag-and-Drop in die eigene Zotero-Bibliothek übernommen werden; in einem weiteren Schritt werden die zum PDF gehörenden bibliografischen Daten aus dem Web geholt (soweit dort verfügbar).

Neben Literaturreferenzen können auch Referenzen zu Webseiten mit Zotero bequem verwaltet werden (einschließlich Abspeicherung eines Bildschirmfotos der betreffenden Seite). Zur Beschreibung und zum Ordnen der gesammelten Referenzen kann der Benutzer Tags einsetzen, die in Form einer Tag cloud (Schlagwortwolke) dargestellt werden. Wie andere Literaturverwaltungsprogramme, so arbeitet auch Zotero mit den gängigsten Textverarbeitungssystemen zusammen, wenn es um das Einfügen von Literaturlisten in Textdokumente geht; dazu dienen Plug-Ins, jedoch können Referenzen alternativ auch einfach per Drag-and-Drop in den Text übernommen werden.

Zotero-Daten von mehreren Endgeräten können (nach Anlegen eines kostenlosen Accounts) über das Netz synchronisiert werden; zur Online-Zusammenarbeit können mehrere Zotero-Benutzer Gruppen bilden und gemeinsam ihre Literatur verwalten.

Wo liegen die Grenzen der Benutzung von Zotero?

Zotero eignet sich sehr gut zum Einstieg in die Literaturverwaltung; sollen dagegen große bis sehr große bibliografische Datensammlungen erstellt werden, wird Zotero in manchen Kritiken als weniger geeignet eingestuft.

Die Anzahl datenbankspezifischer Importfilter ist geringer als bei einigen anderen Progammen. Im Vergleich mit Endnote ist bei Zotero die Anzahl verschiedener Dokumenttypen und die Anzahl an Datenfeldern geringer, so dass manche Spezialfälle weniger präzise erfasst werden können. Gegenüber Mendeley bietet Zotero vielfältigere Funktionen, und es fungiert wie Mendeley auch als Social Software, jedoch fehlt ein Zugriff auf eine frei verfügbare Gesamt-Datenbank, die bei Mendeley bereits einen hohen Anteil zumindest aktuellerer Publikationen enthält.

Für den Benutzer ist es nicht einfach herauszufinden, wo die eigenen Zotero-Daten lokal gespeichert sind, und wieviel Speicherplatz die Sammlung einnimmt. Wer in Zotero große Sammlungen von PDF-Dateien anlegt, muss unter Umständen mit Problemen rechnen. Bei Benutzung des Zotero-Servers ist die Datenmenge auf 300 Megabyte begrenzt; weiterer Speicherplatz kann bei Bedarf gegen Gebühr erworben werden.

Auswahl von Artikeln/Besprechungen zu Zotero:

  • Fernandez, P. 2011. "Zotero: information management software 2.0". Library Hi Tech News 28 (4): 5-7. doi:10.1108/07419051111154758.
  • Harding, K. 2013. „Product Review: Zotero". Journal of the Canadian Health Libraries Association 34: 41–43.
  • Hensley, M. K. 2011. "Citation Management Software". Reference & User Services Quarterly 50 (3): 204-208.
  • Murimboh, J. D., & C. R. Hollingdale. 2012. "Zotero: A Reference Manager for Everyone". Journal of Chemical Education 89 (1) (Januar): 173-174. doi:10.1021/ed1010618.


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zuletzt geändert am 27. März 2015

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